Leitfaden für Einsteiger

Aus VDR Wiki
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Inhaltsverzeichnis

1. Was ist der VDR?

Zum VDR gibt es viel zu sagen... Es ist ein gutes Projekt auf Linuxbasis zum Nutzen der DVB Karte. Man kann damit Fernsehen, Werbung rausschneiden, aktuelles Programm unterbrechen, Aufnehmen und die TV Sendungen als DVD brennen. Man braucht mindestens eine DVB full-featured Karte (also mit mpeg decoder - sind die teuren ab ca. 150 Euro)(1) und einen alten Rechner. Kann ein 233 Mhz Rechner sein. Ab 800MHz macht es richtig Spaß. Und das Beste - die Software ist Open Source!

Es gibt spezielle VDR-Distributionendie die Installation sehr einfach machen, aber eigene Veränderungen erschweren. Also steht einem Versuch nichts entgegen.

(1)Es gibt auch Lösungen ohne Full-featured-DVB-Karte mit PVR350 oder Dxr3- oder Hollywood-Plus-Karten. Diese Lösungen sind aber nicht so einfach zu Installieren.

2. Ein Erfahrungsbericht von Lanzi

Als ich den VDR erstmalig auf einem Zweitrechner aufsetzte, auf dem noch Windows war, wurde mir im vdrportal prophezeit, dass ich meine Win-Installation nicht mehr anrühren werde... Ich lächelte damals noch...

Fakt ist, dass ich Windows seitdem kaum mehr gestartet habe. Mein System habe ich mittlerweile um eine zweite Karte erweitert und die ältere Festplatte aus Gründen des Betriebsruhe gegen eine leise getauscht.

Mein VDR verfügt über folgende Features:

  • Sehr viele frei empfangbare Radio und TV Programme
  • Rotorsteuerung
  • Pausefunktion bei laufendem TV (=timeshift)
  • Timerprogramierung (ja, der Recher fährt zum gewünschten Termin hoch und anschließend auch wieder runter)
  • gleichtzeitige Aufnahme *mehrerer* Programme (hängt von den Bouquets ab, minimal aber zwei Programme, oft mehr!)
  • Werbung wird nach Wunsch automatisch erkannt und mit Tastendruck entfernt
  • automatisches Erstellen von DVDs (der DVB Stream muss nicht neu codiert werden!)
  • Netzwerkanbindung (samba) an einen anderen Rechner
  • stundenlange Radioaufnahemn sind ebenfalls möglich.
  • Mp3 und DIvX Wiedergabe
  • Auslesen von EPG
  • Programierung über das Internet
  • Updates mit apt -get

usw... (mehr fällt mir momentan nicht ein, bin aber sicher dass andere Nutzer noch viele andere Vorteile schätzen)


Der VDR wird definitiv TV-Gewohnheiten ändern... ;-) Und keine Angst, wenn man nicht möchte, kommt man kaum mit Linux in Kontakt - ist alles auf fertigen .iso CDs, die eingespielt werden und dann läuft das Ding!


3. Wenn man sich für den VDR entschieden hat, dann gibt es jetzt noch ein paar Tipps für Anfänger

Siehe dazu auch: http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Tipps_f%FCr_Anf%E4nger

Es ist immer sehr schwer generelle Tipps zu geben. Hier sollen einige Empfehlungen gegeben werden, mit denen vielleicht einige Fallen am Anfang umschifft werden können. Vielleicht spart man langfristig auch etwas Geld, denn der VDR ist nicht so super preiswert, deshalb sollte man am Anfang vielleicht etwas prüfen, was man überhaupt möchte. Außerdem benötigt er u.U. auch etwas Pflege, aber er ist ein geniales System, was Komfort und Luxus bringt und sicherlich TV-Gewohnheiten verändern wird. Viel Spaß!


1. Nimm ein gebrauchtes billiges Board (woher auch immer), welches stabil läuft

Die Prozessorleistung spielt dabei fast keine Rolle. (z.B. PII400 passiv gekühlt bekommst man für ca. 30 Euro). Alternativ kann man auch ein etwas schnelleres System um 1 Ghz kaufen, wenn man auch DVDs und DIVX/ XVID zusätzlich mit dem VDR ansehen möchte. Da gibt es z.B. von Epia lüfterlose, passiv gekühlte oder gebrauchte Celeron/PIII Kombinationen für ca. 50-60 Euro. Von AMD gibt es vergleichbare Systeme. Auch die kleinen mini-ATX und micro-ATX Board sind was Feines. Es gibt sie zu vielen Prozessortypen. Man sollte aber aber darauf achten, dass sie nicht zu exotisch sind und vor dem Kauf prüfen, ob sie mit NVRAM klar kommen. (Vermutlich wird man darauf später mal Wert legen.)


2. Lege Wert auf ein leises Netzteil und verwende so wenig Lüfter wie möglich

Leise Netzteile gibt es von vielen Firmen und haben den Vorteil, dass man den VDR auch im Wohnzimmer aufstellen kann. Ein leises Gerät dient sehr dem Fernsehgenuss. Einige Hersteller haben sich speziell auf "Leise-PCs" spezialisiert, da lohnt die Recherche! Es gibt auch lüfterlose Netzteile, die aber recht teuer sind. Zum Thema Stromverbrauch: http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Netzteil Wie man sieht, reicht also ein schwaches Netzteil, welches dann sowieso effizienter läuft, als ein neues völlig überdimensioniertes 500W Netzteil.


3. Nimm eine große Festplatte

Bei den heutigen Preisen sind mindestens 200 Gbyte für eine HDD empfehlenswert. Sie bieten ein gutes Preisleistungsverhältnis pro GByte. Die meisten VDRler verwenden HDDs von Samsung, die sehr leise sind. Und ein leiser VDR ist Dein Ziel ;-) Alternativ ist auch eine Server/ Client(s) Lösung möglich. Der Server steht dann laut im Keller und die Clients im Wohnzimmer.


4. Suche Dir ein schönes kleines Gehäuse

Wenn man ganz neu auf diesem Gebiet ist, ist es vielleicht ratsam, erstmal etas mit einem alten PC-Gehäuse rumzuexperientieren. Wenn man dann genau weiß, was man möchte (z.B. mit oder ohne Display, Fronttasten, DVD-Brenner, anderen Laufwerken, USB usw...), dann sollte man sich umsehen. Es gibt mittlerweile viele Händler. Im VDR-portal gibt es auch Selbstbauprojekte. Auch im HTPC-Board gibt es gute Projekte.


5. Wähle die DVB Karte mit Bedacht

Erstmal muss die Grundsatzentscheidung Kabel, terrestisch oder Satellit gefällt werden. Momentan (2006) ist DVBs wesentlich besser (das betrifft fast alle Aspekte, Kanalauswahl, Treiberunterstüzung, Bild- & Tonqualität). Sehr gute Unterstützung gibt es für DVBs-Karten von Technotrend (auch z.B. Hauppauge verwendet dieses Design). Die ganz neuen Karten werden in der Regel nicht sofort unterstützt (der DVB-Karten Treiber ist natürlich ein kritischer Punkt des Systems, da hilft kein diskutieren ;-) ). Die Älteren sind aber sehr zuverlässig.

Kartenvergleich:

http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/DVB-S_full-featured-Karten

http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/DVB-S_Budget-PCI-Karten


6. Lies die VDR Anleitungen:

http://www.datacrystal.de/vdr/documentation/de/Manual/html/manual.html

http://www.vdr-portal.de/faq/


7. Wähle eine passende Distributionen

Es gibt verschieden Möglichkeiten, den VDR auf seinem Computer zu installieren. Viele bevorzugen Fertiglösungen (v.a. ctvdr und Linvdr). Diese sind nicht so verschieden und beide gut geeignet. Auch Suse enthält alle Packete zum Betrieb eines VDR.


8. Zum Schluss eine kleine Warnung

Falls man ganz neu im Umgang mit Linux ist, sollte man wissen, dass manches etwas anders ist, als man es von z.B. Windows gewohnt ist. Man sollte mit offem Geist daran gehen. Jedes Betriebssystem hat nunmal seine Vor- und Nachteile. Auch, wenn man flucht, dass es keine "setup.exe" gibt - man wird schnell feststellen, dass man sie nicht braucht (so gibt es z.B. unter Debian/ ctvdr viel elegantere Lösungen zur Installation von Software, Plugins usw.).

Fragen werden im VDR-Portal beantwortet, allerdings sollte man dringend vorher das Problem über die etwas unpräziese Suche gesucht haben. Oft hatten schon andere User genau dieses Problem (und keiner mag gerne immer wieder dasselbe tippen). Manchmal hilft auch die Suche über eine Suchmaschine des WWW besser! So und nun Viel Spaß mit dem VDR!


4. FAQ

Was ist ctvdr?

ctvdr beruht auf Debian. Debian ist komplett von Linuxfans für Linuxfans und sozusagen die reinste aller Distributionen, da keinerlei komerzielle interessen mitschwingen und alles open source ist.


Was ist LinVDR?

Lin VDR ist eine minimalistische Distribuion, die schenell starte und sehr viele Anhänger hat. Ich habe mich kaum eingearbeitet, kann also kein Urteil ablegen, denke aber dass es etwas umständlich erweiterbar ist. Mittlerweile gibt es Patches zu Patches usw... LinVDR ist ein Debiansystem - also nicht so weit von ctvdr entfernt! Mit anderen Worten, die Unterschiede sind nicht die Welt!


Was ist Debian?

Debian ist ein grundstabiles Betriebssystem. In der reinen Form nicht ganz einfach zu bedienen, als fertige VDR Version wesentlich übersichtlicher. Debian hat eine sehr große Fanbasis und ist einfach ein tolles System!

Mittlerweile gibt es mehrere Debian-Ableger für den Desktop. Ubuntu ist eine solche gute Desktop Distri, die darauf aufsetzt. Sie hat keinen VDR, ist aber als Live-CD (einlegen, testen - CD enthält alles, tastet die festplatte nicht an! CD entfernen, alles ist wie vorher) mit Office usw. ein guter Einblick, wie gut selbst Debian auf dem Desktop ist. Von Kantonix gibt es mittlerweile auch eine Live-CD mit VDR! Link im VDR-Portal

Um Linux habe ich bisher immer einen Bogen gemacht, bin halt "Fachmann" auf Windows - muss man unter Linux auf der Komandozeile arbeiten? Muss ich Log-Dateien editieren? Keine Angst, ist auch nur ein Betriebssystem ;-) Der VDR ist gut ohne Vorwissen leicht zu bedienen. Wenn man etwas mehr möchte, ist es hilfreich die Komandozeile zu benutzen oder logfiles zu editieren. Z.B. beim Thema Netzwerk muss man dann erstmalig etwas in den Systemdateien editieren. das geht nach meiner Erfahrung besser mit ctvdr als mit LinVDR, da er alles dabei hat (gib mal auf der Komandozeile "MC" ein - es öffnet ich der Midnight Commander. Dafür ist das ctvdr-iso etwas größer und er braucht zum Starten ca. 5-10 s länger. Meiner Meinung nach ist er dafür aber leichter erweiterbar.


Wo finde ich Informationen?

  • Lese die Readme Datein, auf Deiner Festplatte
  • Lese die Man-Pages auf Deiner Festplatte (zu jedem Linuxbefehl gibt es entsprechnde Man-Pages - sie bieten in der Regel alle notwendigen Informationen)
  • Lies die FAQ
  • Lese im Internet! Mein Tipp, registriere dich im VDR Portal - für Fragen der erste Ort!
  • Lese im VDR-Wiki


Meine Idee war, ins Wohnzimmer einen kleinen PC zu stellen, der Sat-Anschluss hat und den Sound auf der Stereoanlage ausgibt sowie einen Netzwerkanschluss zum Arbeitszimmer hat. Geht das?

Ja, ja und ja! Du brauchst halt eine Netzwerkkarte und am besten einen kleinen billigen Router. Dann kommst Du auch mit dem VDR meist problemlos sofort ins Internet.

Sound auf die Anlage ausgeben ist 'ne prima Idee - es geht mit etwas Aufwand sogar in 5.1. Das Bild muss übrigens erstmal über den Fernseher mit Composite Eingang ausgegeben werden. Zur Konfiguration ist ein Monitor sehr hilfreich (reicht ja am Anfang). Grundsätzlich kann man aber auch über den Monitor schauen, dazu gibt es ein Plugin. Die Ausgabe über Monitor soll ab 1GHz Rechenpower möglich sein

Nochwas: Achte darauf, dass Dein Wohnzimmer PC schön leise ist. Schöne Gehäuse findet man im Internet mit dem Suchbegriff "HTPC"


Was empfängt und speichert mein VDR eigentlich? Kann ich auch DVDs brennen? Der VDR empfängt einen modifizierten mpeg-Strom. Der Ton ist dabei im mp2 Format gespeichert. Es besteht eine Verwandschaft zur DVD. Wenn man jetzt gerne eine Sendung archivieren möchte, kann man sie grundsätzlich erstmal auf der Festplatte lassen. Dazu kann der VDR die Aufnahme schneiden und auch anschließend bei Bedarf in das DVD Format konvertieren.


Welche Bitraten werden verwendet?

Das ist von den Sendern abhängig! Die ARD sendet das Bild zur Zeit mit variabler Bitrate und den Ton im TV meist mit 192 kb/s und Radio mit 320 kb/s - das ist richtig gut! ZDF und die bekannten privaten Sender liegen in ähnlichen Dimensionen.


Gibt es Erweiterungen?

Es gibt für fast alles plugins (mplayer, mp3, rotor...) die sollten gut funktionieren. Es sind angeblich mehr als 150!


Kann ich Windows mit dem VDR kombinieren?

Ja, ist nicht schwer. Installiere erst Windows und dann den VDR. Dennoch rate ich von der Windowspartition erstmal ab! Es erhöht den Einsteigeraufwand erheblich! Wenn es doch unbedingt sein muss, dann partitioniere eine Festplatte in vier Teile: 1. Windows 2. VDR System 3 Linuxswap (ist unter Linux so üblich) 4. Audio & Videodaten Diese Aufspaltung hat den großen Vorteil, dass man jederzeit den VDR verändern kann ohne Windows oder die FIlme zu löschen. Tipp: Man braucht eine wirklich große Festplatte... ;-)


Welche DVB Karten soll ich verwenden?

Es gibt viele die gut funktionieren! ich mag Karten mit dem Technotrend-Full-featured- Design (am Besten 1.5 oder 1.6 - die 1.5 ist allerdings stark gefragt und wird nicht mehr produziert!) Ganz neue Karten machen manchmal noch Treiberprobleme

Wenn man einen Dual/ Quad LNB hat, sollte man unbedingt noch weiter Budgetkarten dazuerwerben! Dann fängt der Spaß richtig an... Man kann dann mehrere Sendungen und Radioprogramme gleichzeitig aufnehmen! ;-)


Was kostet ein VDR?

Meine sehr subjektive Kalkulation von 2005:

  • Gehäuse schön: 100 Euro
  • Gehäse normal: 50 Euro
  • HDD: 80 Euro
  • Board mit Prozessor: 60-80 Euro
  • Netzteil leise: 30 Euro
  • Sonstiges (falls benötigt CPU Lüfter, Kabel...) 15 Euro
  • 1 DVB Karte Full featured: 150 Euro
  • 1 DVB Karte Budget: 60 Euro


macht minimal: 375 Euro mit einer Karte

oder maximal: 515 Euro mit zwei Karten


Mein Linux erkennt mit Windows editierte Dateien nicht...

Windows baut in ASCII - Dateien (z.B. Txt und Config Datein) immer am Zeilenende ein Zeilenumbruch ein (automatisch beim Speichern). Das mag Linux gar nicht - bei Samba kann das zum Nichtfunktionieren führen, bei der channels.conf geht der ganze VDR nicht mehr!

Deshalb mehrere Möglichkeiten:

  • mit Speedcommander speichern (etwas Werbung für eine gute Software!) Dem kann man das abgewöhnen...
  • Mit Linuxtexteditoren arbeiten
  • mit speziellen Windowseditoren arbeiten, die ohne Zeilenumbrch speichern können


Wie ist die Tastaturbelegung des VDR beim CtVDR?

  • F1 = rote Taste
  • F2 = grüne
  • F3 = gelb
  • F4 = blau
  • M = Menu
  • + / - Lautstärke

Wenn man in einem Film ist - Enter eingeben - die Fortschreitszeile erscheint:

  • F2 = grüne = 1 min. Zurückspulen
  • F3 = gelb = 1 min Vorspulen

Schneiden von Filmen:

  • 0 setzt/ löscht zusätzliche Schnittpunkte (ist manchmal nötig)
  • 9 springt zum nächsten Noad schnittpunkt
  • 7 springt einen Punkt zurück
  • 2 schneidet den Film - während einer geschnitten wird kannst Du zwar einen weiteren vorbereiten aber erst dannach schneiden!
  • 6 verschiebt einen Schnittpubkt nach hinten
  • 4 verschiebt einen Schnittpunkt nach vorn

Das Löschen der Datei remote.conf bringt den VDR in den lernmodus. Eine eigene belegung ist nun möglich (Keyboard und Fernbedienung)


Was ist der Unterschied zwischen VDR und VDRdevel?

Nicht so wichtig für Einsteiger! VDR ist das normale System (mit dem letzten stabilen VDR) und VDRdevel ist eine Entwicklerversion der ct. Es gibt sie in zwei Versionen (Standard und Multipatch). Ctvdr läuft als Benutzer "vdr", vdrdevel als root und ist etwas experimentaler als VDR.

Zwischen vdr und vdrdevel kann man umschalten, wenn beide installiert sind Um zu entscheiden welcher davon beim Systemstart starten soll gibt man "dpkg-reconfigure vdrdevel" ein

Das Umschalten zwischen Multipatch und Standard geht nur über die sources.list und anschliesender Neuinstallation der vdr oder vdrdevel Pakete. ist aber unnötig, Multipatch funktioniert wirklich gut!


Gibt es Unterschiede zwischen Standard und Multipatch?

Ja! Bei standard sind nur einige wenige Patches im VDR enthalten - Bei Multipatch sind es viel mehr, das heißt, das mehr Funktionen vorhanden sind

Wenn man z.B. "vdrdevel standard" aktivieren will:

  • Eintragen in der Sources.list
  • apt-get update
  • apt-get install vdrdevel
  • vdrdevelaptrefresh


5a) Die Installation von ct VDR 4

1. Image laden & brennen, einlegen, Rooter und Netzwerkkarte anschließen, TV an die DVB Karte anschließen und reboot.


2. Vdrmenu anschauen und Hilfe aufrufen und dann die manuelle installation mit dem 2.4 Kernal starten - nach meiner Erfahrung läuft sie besser! "Mit Onlineaktualisierung wählen", falls es das Menu vorschlägt - ist im Grunde aber egal, kann man später immer noch machen.


3. Installation durchführen und zusehen, dass Du durchkommst.


4. Folgende Tipps:

- Deine Festplatte wie in der FAQ beschrieben formatieren

  • i. VDR system 2Gbyte
  • ii VDRswap (500 Mbyte) (ist unter Linux so üblich)
  • iii. Audio& Videodaten (Rest)

- Einbinden (Einhängen - oder wie man unter Linux sagt "mounten" der Platte als "/" (ohne Gänsefüßchen!!!)

- Einbinden der Videopartition unter /var/lib/video.00


5. Netzwerk erstmal mit DHCP einrichten, es sei denn, man ist gut darin und kennt sich aus. Wenn es fehlschlägt, nochmal von vorn ;-)


6. Pluggins auswählen: Nur die wichtigsten - kann man auch jederzeit nachholen. Ich empfehle femon, rotor (falls vorhanden), Medienwiedergabe... usw


7. Addons auswählen (erstmal mit Noad und ohne (!) NVRAM versuchen (weil letzteres schwieriger zu konfigurieren ist - kann man immer noch machen)


8. Noad soll online und sofort arbeiten! (das macht Spaß!!!)


9. Dann müsste der vdr müsste von selbst starten!

Wenn dass der Fall ist, kommt man mit ALT-F8 immer wieder auf die TV-Konole (über den Monitor!) und mit ALT- F1-F7 auf 7 verschiedene Textkonsolen. Ja Linux ist im Multitasking richtig gut. Kann auch ruhig mal eine abschmieren, die anderen gehen immer noch ;-)


10. Schauen ob man im Netzwerk Zugriff hat und erstmal zurücklehen und VDR genießen... Mehr braucht man an einem Tag nicht schaffen ;-)


Wenn man Änderungen vornehmen muss:

11. Z.B. ALT F2 drücken und einloggen


12. "Mc" eingeben, um den Midnight Commander zu starten


13. Nun betreffende Files gegebenenfalls anpassen (edit mit F4, Löschen F8, Kopieren F5, Markieren mit "entf" usw...). Unter Umständen ist es nötig die Sambafreigaben zu verändern:


Wenn man irgendwann einmal, nachdem die Installation abgeschlossen ist, Änderungen ausführen möchte, dann sollte man "base-config" ausführen.

5b. Die Installation von LinVDR

6. Dateien, die ich bei einem neuen VDR konfigurieren muss (zum Übernehmen alle Klammern löschen!):

etc/network/interfaces (hier steht alles über das Netzwerk)

    1. etherconf DEBCONF AREA. DO NOT EDIT THIS AREA OR INSERT TEXT BEFORE IT.

auto lo eth0

iface lo inet loopback

iface eth0 inet static

address 192.168.178.178 (die Adresse meines VDR am Router)

netmask 255.255.255.0

network 192.168.178.0

broadcast 192.168.178.255

gateway 192.168.178.1 (Routeradresse)


      1. END OF DEBCONF AREA. PLACE YOUR EDITS BELOW; THEY WILL BE PRESERVED


etc/apt/sources.list (hier steht, alles über Orte an denen Updates zu finden sind)

  1. e-tobi - vdr - experimental

deb http://e-tobi.net/vdr-experimental sarge base backports

deb http://e-tobi.net/vdr-testing sarge base backports addons vdr-multipatch

deb-src http://e-tobi.net/vdr-testing sarge base backports addons vdr


  1. TomGs Repository

deb http://e-tobi.net/vdrdevel-experimental sarge base backports addons vdr-multipatch

deb-src http://e-tobi.net/vdrdevel-testing sarge base backports addons vdr

deb ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr/sarge/testing/binary base/


  1. c't-Repository online Variante (sarge)

deb ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdr/binary vdr/bigpatch/

deb ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdr/binary base/

deb ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdr/binary addons/

deb ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdr/binary backports/

deb http://www.heise.de/ct/ftp/projekte/vdr4 experimental/


  1. Heise

deb ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdrdevel/binary vdr/multipatch/

deb ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdrdevel/binary addons/


  1. Sourcen von heise

deb-src ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdr/source vdr/

deb-src ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdr/source base/

deb-src ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdr/source addons/

deb-src ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdr/source backports/


deb-src ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdrdevel/source vdr/

deb-src ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr4/cd4/vdrdevel/source addons/


  1. debian

deb http://ftp.de.debian.org/debian sarge main contrib non-free

deb http://ftp.de.debian.org/debian-non-US sarge/non-US main


  1. Mirror of Security updates for SARGE

deb http://security.debian.org/ sarge/updates main contrib non-free


  1. SOURCES #

deb-src http://ftp.de.debian.org/pub/debian/ sarge main

deb-src http://ftp.de.debian.org/pub/debian/ sarge contrib non-free



etc/apt/preferences (definiert verhalten bei Updates)

Package: *

Pin: release o=e-tobi.net


Pin-Priority: 1001


var/lib/vdr/channels.conf (hier stehen alle empfangenen Kanäle) var/lib/vdrdevel/channels.con (ebenso)

7. Einrichten von Samba (zum Austausch von Datein mit anderen Rechner)

Falls noch nicht installiert:

 apt-get install samba

Dann nur noch die

/etc/smb.conf bearbeiten:


 workgroup = workgroup
 server string = %h server (Samba %v)
 wins support = no
 dns proxy = no
 log file = /var/log/samba/log.%m
 syslog only = no
 syslog = 0
 security = share
 encrypt passwords = true
 passdb backend = smbpasswd
 guest account = gast
 guest ok = yes
 unix password sync = no
 interfaces = 192.168.1.48/255.255.255.0
 guest ok = yes
 guest account = gast
 os level = 2
 unix charset = ISO-8859-15
 display charset = ISO-8859-15
 [root]
 comment = Administration
 path = /
 writeable = yes
 public = yes
 create mode = 0755
 #veto files = /.*/.?/
 force user = root
 force group = root 
 [videos]
 comment = Videos
 path = var/lib/video0.00
 read only = yes
 browseable = yes
 public = yes
 create mode = 0775


Wenn Windows nicht als "root" zugreifen soll, dann ist es besser unter Linus noch einen Benutzer "gast" anzulegen und danach "smbpasswd gast" ausführen. Hierbei braucht nicht zwangsweise ein Passwort vergeben werden, sonst fragt Windows immer noch nach. VIele FTP Programme speichern dies aber, so dass eigentlich auch das kein Problem darstellt.

Wenn Windows nicht als "root" zugreifen soll, dann ist es besser unter Linus noch einen Benutzer "gast" anzulegen und danach "smbpasswd gast" ausführen. Hierbei braucht nicht zwangsweise ein Passwort vergeben werden, sonst fragt Windows immer noch nach. VIele FTP Programme speichern dies aber, so dass eigentlich auch das kein Problem darstellt.


8. Bedienung des Rotor-plugins

1. Installation unter ctcdr mit apt-get install vdr-plugin-rotor

2. Einstellungen anpassen: Diseq ist in Einstellungen - LNB aktiviert

3. in den Plugineinstellungen die eigenen Werte für Breitengrad und Längengrad eingeben


9. Instalieren und Einstellen von NVram

1) In /boot/grub/menu.lst bei ctvdr4 bereits vorhandene Einträge:


das sind die Einträge:

title Debian GNU/Linux, kernel 2.4.30-ct-1

root (hd0,0)

kernel /boot/vmlinuz-2.4.30-ct-1 root=/dev/hda1 ro

initrd /boot/initrd.img-2.4.30-ct-1

savedefault

boot

title Debian GNU/Linux, kernel 2.4.30-ct-1 (recovery mode)

root (hd0,0)

kernel /boot/vmlinuz-2.4.30-ct-1 root=/dev/hda1 ro single

initrd /boot/initrd.img-2.4.30-ct-1

savedefault

boot


folgenden Eintrag am Ende der Linux Einträge hinzufügen:

title NVRAM

root (hd0,0) (<--- hier die eigene Partition eintragen)

halt


2) In /etc/vdr/vdr-nvram-wakeup.conf

den Wert SPECIALSHUTDOWN so ändern:

SPECIALSHUTDOWN="/etc/init.d/vdrdevel stop ; sleep 1 ;grub-reboot 2 --no-floppy --batch"

(ACHTUNG: Die "2" bezeichnet den oben gemachten Eintrag in der in /boot/grub/menu.lst, gezählt wird (ab 0! gehts los, vorsicht!) Bei mir ist der NVRAM-Eintrag der 3. Eintrag, also nehme ich 2.)


Folgendes sollte auch auftauchen - steht meistens schon drin!

ENABLED="yes"

COMMANDLINE="--directisa"

FORCE_REBOOT="yes"

REGULAR_DAYS=0 # 0=disabled, 1=each day, 2=each 2'nd day, 3=...

REGULAR_TIME=01:00 # HH:MM


So sollte es gehen - der Rechner fährt auch rauf, aber bei manchen Konfigurationen unter ctvdr4 nicht runter...

Zur Erklärung: der User "snoozevdr" entdeckte folgendes Problem: „Leider hat die Variable im aufrufenden Script /usr/lib/vdrdevel/vdrdevel-shutdown die Variable SHUTDOWNCMD nicht den Wert mehr hat, die ihr vorher im aufgerufenen Script zugewiesen wurde, sondern der standard Shutdowm Wert.

Das Problem ist, dass im Script /usr/share/vdrdevel/shutdown-hooks/S90.nvram-wakeup die Variable echo "SHUTDOWNCMD=\"$SPECIALSHUTDOWN\"" umsetzen sollte, damit der normale Shutdown den SPECIALSHUTDOWN durchführt, was er bei offensichtlich nicht tut. (Der Wert der SHUTDOWNCMD kommt aus /etc/default/vdrdevel)."

3) Ein Wokaround wurde nötig. Hier ist er (von snoozevdr)

im /usr/share/vdrdevel/shutdown-hooks/S90.nvram-wakeup an der Stelle, wo

echo "SHUTDOWNCMD=\"$SPECIALSHUTDOWN\""

durchgeführt wird, wird eine (neue) "Triggerdatei" erzeugt:

touch /tmp/nvram-shutdown

Dann wird im eigentlichen Shutdownscript /usr/lib/vdrdevel/vdrdevel-shutdown kurz vor Schluss (also noch vor "done") die Existenz dieser Datei geprüft, das shutdownkommando umgesetzt und die Triggerdatei weggelöscht: also zufügen:

if [ -e /tmp/nvram-shutdown ] ; then

SHUTDOWNCMD="echo y|grub-reboot 2 --no-floppy --batch"

rm -f /tmp/nvram-shutdown

fi