Ubuntu VDR DVB-S2 mittels Xine und VDPAU - Betriebssystem

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Aktuelle Version vom 29. Juni 2010, 16:01 Uhr

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Partitionierung der Festplatte

Alle Partitionen auf der Festplatte werden der Reihe nach als "Primary Partition" angelegt:

Beschreibung der Partition Mountpoint und Name Größe der Partition Formatierung und Filesystem
Bootverzeichnis /boot 100MB ext4
Wurzelverzeichnis / 10000MB xfs
Auslagerungsverzeichnis swap 4000MB swap
Datenverzeichnis /data Rest xfs

[Bearbeiten] Benutzerangaben

  • Vollständiger Benutzername: vdr
  • Benutzername: vdr
  • Password: hier ein Passwort vergeben
  • Automatisches Anmelden aktivieren

[Bearbeiten] Remotezugriff konfigurieren

Um Remote auf das System zugreifen zu können gibt es zwei Möglichkeiten die hier beschrieben sind.

[Bearbeiten] Remotezugriff auf die grafische Oberfläche

  • System -> Einstellungen -> Entfernter Desktop ->
check: Anderen Benutzern erlauben, Ihren Desktop anzuzeigen
check: Anderen Benutzern erlauben, Ihren Desktop zu steuern
uncheck: Jeden Zugriff auf diesen Rechner bestätigen
check: Entfernter Benutzer muss ein Passwort eingeben: Euer Passwort
check: Netzwerkeinstellungen so ändern, dass Verbindungen akzeptiert werden

[Bearbeiten] Remotezugriff mittels VNC Client

Als Remoteclient kommt TightVNC zum Einsatz. TightVNC ist Freeware und kann kostenfrei auf der Webseite http://www.tightvnc.com/ heruntergeladen werden. Nach dem starten von TightVNC kann auf die grafische Oberfläche zugegriffen werden:

VNC Server: 192.168.0.10

[Bearbeiten] Remotezugriff auf die Konsole

  • Anwendungen -> Zubehör -> Terminal ->
sudo apt-get install openssh-server

[Bearbeiten] Remotezugriff mittels SSH client

Als Remoteclient kommt Putty zum Einsatz. Putty ist Freeware und kann kostenfrei auf der Webseite http://www.putty.org/ herunter geladenwerden. Nach dem starten von Putty kann auf die Linux Konsole zugegriffen werden:

Host name: 192.168.0.10

[Bearbeiten] Ubuntu auf den aktuellen Softwarestand bringen

  • Anwendungen -> Zubehör -> Terminal ->
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo init 6

[Bearbeiten] /data Verzeichnis für Benutzer vdr vorbereiten

  • Anwendungen -> Zubehör -> Terminal ->
cd /
sudo chown -R vdr.vdr /data

[Bearbeiten] Stand-by sowie Bildschirmschoner deaktivieren

Damit beim TV schauen das System nicht abschaltet:

  • System -> Einstellungen -> Energieverwaltung ->
Aktionen: Nie
Anzeige: Nie


  • System -> Einstellungen -> Bildschirmschoner ->
uncheck: Bildschirmschoner aktivieren, wenn der Benutzer untätig ist.

[Bearbeiten] Benötigte Systempakete installieren

  • Anwendungen -> Zubehör -> Terminal ->
sudo apt-get install samba imagemagick libmagick++-dev mercurial cvs subversion autoconf automake pkg-config gettext yasm
sudo apt-get install libcap-dev libncurses-dev zlib1g-dev libtool liba52-0.7.4-dev libmp3lame-dev libvorbis-dev libpng12-dev libx11-dev libxv-dev libasound2-dev libcdio-dev
sudo apt-get install libvcdinfo-dev libavcodec-dev libpostproc-dev libncursesw5-dev libextractor-dev libogg-dev libxvidcore4-dev libtheora-dev libgsm1-dev libfaac-dev libfaad-dev

[Bearbeiten] Konfiguration der Prozessor Geschwindigkeit

Wie die Taktfrequenz geregelt wird, entscheidet unter Ubuntu ein sogenannter Governor. Das kann später Probleme mit der Anzeige des TV Bildes geben. Da die Taktgeschwindigkeit nicht konstant die gleiche ist kann es dadurch Bildruckler etc. geben. Mit folgendem Befehl wird der Prozessor permanent auf der höchsten erlaubten Taktfrequenz laufen:

  • Anwendungen -> Zubehör -> Terminal ->
sudo cpufreq-selector -g performance

Hier die Beschreibung der vorhandenen Governors:

Governor Beschreibung
ondemand (Standard bei den meisten Systemen) Die CPU-Frequenz wird den aktuellen Bedürfnissen an die Rechenleistung angepasst. Dabei wird die CPU-Frequenz u.U. sprunghaft angehoben oder abgesenkt.
conservative Die CPU-Frequenz wird den aktuellen Bedürfnissen an die Rechenleistung angepasst. Die Taktfrequenz wird aber Schritt-für-Schritt angehoben bzw. abgesenkt.
performance Die CPU läuft permanent auf der höchsten erlaubten Taktfrequenz.
powersave Die CPU läuft permanent auf der niedrigsten erlaubten Taktfrequenz.
userspace Dies ist kein Kernel-eigener Governor, vielmehr wird ein Governor im Userspace verwendet, wie z.B. powernowd.

[Bearbeiten] Links

  1. Ubuntu
  2. TightVNC
  3. Putty